Konfi-Camp 2026:

Ein ganzer Berg für die Konfis

Konfi-Fahrt zum Himmelsfels verbindet Abenteuer, Gemeinschaft und internationale Begegnungen

 

Auf den Himmelsfels bei Spangenberg führte das gemeinsame Konfi-Camp der Kirchengemeinden Schwerte und Westhofen vom 26. bis 29. August. 44 Konfirmandinnen und Konfirmanden machten sich gemeinsam mit Jugendreferent Michael Bosqui, Pfarrerin Gunhild Krumme und acht Teamern auf den Weg nach Nordhessen. Dort wurde den Jugendlichen sprichwörtlich ein ganzer Berg geschenkt.

 

Der Himmelsfels ist ein besonderer Ort. Auf dem Gelände eines ehemaligen Kalksteinbruchs ist in vielen Jahren ein Bergpark entstanden, der heute Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Aus alten Bauwagen wurden Länderhäuser, in denen internationale Gäste wohnen. Die Idee dahinter: Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Konfessionen lernen einander kennen, leben miteinander und werden zu Brückenbauern zwischen verschiedenen Welten.

Wie aus einem ehemaligen Steinbruch dieser besondere Ort geworden ist und was hinter der Idee des Himmelsfels steckt, erfuhren die Konfis zu Beginn ihrer Zeit dort. Der Geschichtenzähler Jojo Zwingelberg der gleichzeitig auch der Campleiter war, nahm sie mit in die Geschichte des Berges und verstand es, sie mit seinen Geschichten schnell in seinen Bann zu ziehen. So wurde unmittelbar spürbar: Der Himmelsfels ist mehr als ein außergewöhnlicher Freizeitort. Er erzählt selbst eine Geschichte von Veränderung, Begegnung und neuen Möglichkeiten.

 

Und so ging es auch bei den Konfis international zu. Gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern und Freiwilligen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr auf dem Himmelsfels verbringen, wurde gebetet, gesungen und getanzt. Es wurde laut und fröhlich, aber auch still und nachdenklich. Die Konfis waren Teil des Lebens auf dem Berg und übernahmen selbstverständlich auch Küchendienste und andere Aufgaben.

 

Zum Alltag gehörten die festen geistlichen Zeiten des Himmelsfels. Bei der „Stille am Morgen“ wurde die Tageslosung in drei verschiedenen Sprachen gelesen, Kerzen wurden angezündet und einige Minuten gemeinsam geschwiegen. Dazu kamen „Bibel am Mittag“ und „Gospel am Abend“. Die Bibelgeschichten am Mittag wurden auch von Jojo erzählt: spannend, kreativ und mitreißend nahm er die Jugendlichen mit hinein und eröffnete ihnen ganz neue Perspektiven auf biblische Geschichten. So erlebten die Jugendlichen christlichen Glauben einmal anders: international, musikalisch und mitten im gemeinsamen Alltag.

 

Natürlich kam auch das Abenteuer nicht zu kurz. Beim Bogenschießen, bei Geländespielen auf der Streuobstwiese und im Canyon, beim Trommeln und Tanzen  und in weiteren Workshops konnten die Jugendlichen Neues ausprobieren. Es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und viel gelacht. Gespräche entstanden dabei ganz nebenbei: beim Essen unter freiem Himmel, bei den Aktionen, abends oder einfach zwischendurch.

 

Dabei waren die Schwerte-Westhofener Konfis als eigene Gruppe unterwegs und hatten gleichzeitig viele Möglichkeiten, andere Menschen kennenzulernen. Gerade diese Mischung machte die Fahrt besonders. Die Jugendlichen wuchsen als Gruppe zusammen und erlebten zugleich, wie unterschiedlich Menschen ihren Glauben, ihre Herkunft und ihre Kultur leben.

Der Himmelsfels versteht sich als Ort internationaler Gastfreundschaft und möchte besonders Kinder und Jugendliche ermutigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Konfessionen zu bauen. Musik, Kunst, christlicher Glaube und gemeinsames Leben gehören dabei eng zusammen.

 

Für die Konfis waren es vier Tage voller neuer Erfahrungen: Gemeinschaft und Abenteuer, Begegnungen und Musik, Glauben und Ausprobieren und ein echtes Highlight der bisherigen Konfi-Zeit. Ein ganzer Berg, viele neue Menschen und jede Menge gemeinsamer Erlebnisse.